TuneUp bringt zwar nichts, ist aber auch nichts Schlimmes. Ein Placebo halt. Einziger Vorteil: Versteckte Einstellungen können bequemer erreicht werden. Nachteil: Ressourcenlastig.
da muss ich widersprechen! der Test ist 4 Jahre alt...
Das meiste stimmt zwar noch, aber das aktuelle Tuneup verbraucht so gut wie keine Ressourcen. Bei mir hat der Hintergrund-Prozess gerade mal 4 MB (und das bei einem 64bit System).
"Unnötige" Registryeinträge werden von Windows eh` ignoriert, Defragmentieren und Festplatten überprüfen kann man mit Bordmitteln und alle Einstellungen, die sich mit TU vornehmen lassen, sind ebenfalls manuell möglich. Wenn man auch nicht immer gleich weiß wie, so ist das mit kurzem Googlen leicht herauszufinden.
Ich habe einige Zeit mit diesem "Tool" experimentiert und auch an ein paar Betatests teilgenommen (zuletzt für TU 2010 - nicht vor 4 Jahren), konnte aber niemals eine noch so kleine, spürbare Performanceverbesserung feststellen. Alles nur Augenwischerei.
Ergo: TuneUp tuned allenfalls den Kontostand seiner Entwickler...
Habe ich irgendwo behauptet TuneUp würde die Performance verbessern?
Ich habe nur festgestellt, dass der von dir und besonders dem Link als Hauptnachteil angegebene Punkt "Ressourcenlastig" nicht stimmt. Meine Maus-Software verbraucht zB mehr Ressourcen als Tuneup.
Die Performance wird durch TuneUp zumindest nicht schlechter, also muss es auch nicht deinstalliert werden. Das ist wohl, das was den Fragesteller hier interessiert. Da das Programm bereits installiert ist, sind Pro und Kontra der Installation des Programms eigentlich überflüssig.
Den Nutzwert hast du sogar selbst angegeben: Den meisten Leuten, die das Programm nutzen, ist offensichtlich der Komfort die vielen Einstellungen leicht zu erreichen/verändern, statt stundenlang zu Googlen und dann in der Systemsteuerung oder gar in der Registry rumzufummeln, die paar Euro wert, die das Programm kostet (das widerlegt übrigens dein QED, sofern es überhaupt eins war). Und besser als die meisten ähnlichen Programme ist es auch allemal.
Du solltest gerade als MCSE (der ja eigentlich vertrsauenswürdiger als ein Durchschnittsnutzer wie ich sein sollte) unter eine persönliche Meinung kein QED drunterschreiben. Ist aber nur meine Meinung.
Das ist nicht nur eine persönliche Meinung, vielmehr handelt es sich hierbei um (zugegeben, persönliche ) Erfahrungswerte. Ich hab auch nicht gesagt, dass er es deinstallieren soll, ich wollte ihn nur auf die Sinnlosigkeit solcher Tools aufmerksam machen.
Bis vor einigen Jahren war ich selbst ein Nutzer von TU , aber wie ich bereits schrieb
bringt zwar nichts, ist aber auch nichts Schlimmes.
Was den Vorteil der leichten Erreichbarkeit diverser Einstellungen angeht - nun ja, selbst ein Laie kann die entsprechenden Kniffe innerhalb weniger Minuten finden. Doch wenn den Patienten ein Placebo beruhigt, hat es ja irgendwo seinen Zweck erfüllt und somit durchaus eine Daseinsberechtigung.
Trotz allem ist diese ganze Diskussion müßig, weil die Meinungen dazu viel zu sehr auseinandergehen. Ist ähnlich wie die Frage nach dem besten Bowser - eher ein Glaubenskrieg.
Sorry aber es ist eben NICHT Glaubenssache, ob ein solches Tool sinnvoll ist. Ich verstehe nicht, wie man als Profi sowas behaupten kann. Du lehnst dich da mit deiner Meinung(!) einfach zu weit aus dem Fenster (ich vermute die übliche professionelle Betriebsblindheit).
Darüber, dass solche Programme nicht alles können was die Werbung sagt (nur wenn man es so blauäugig sieht, hätte es seinen Zweck verfehlt) und man THEORETISCH kostenlos alle Einstellungen von Hand machen kann sind wir uns sicher einig.
Aber du kannst doch nicht ernsthaft behaupten, dass irgendjemand, der das nicht beruflich macht (geschweige denn ein Laie) die dutzende von Einstellungen, die man mit einem solchen Programm in wenigen Minuten (oder sogar mit einem Klick) machen kann, von Hand ebenfalls in wenigen Minuten hinbekommt? Das ist keine Meinungsfrage und ganz sicher keine Erfahrung, sondern einfach unmöglich! Teste zum Beispiel mal bei einem Laien wie lange er ohne Programm braucht, um die Zeit zu ändern nach der Windows beim Herunterfahren hängende Programme gewaltsam beendet - wenn er das überhaupt findet. Und das ist gerade mal eine Einstellung... Und du willst auch sicher nicht einem Laien raten nach ein paar Minuten Google Systemdienste abzuschalten oder mehrere Einträge in der Registry zu ändern, nur um die paar Euro für ein Programm zu sparen, das diese Dinge nicht nur ändert, sondern eben auch sehr gut erläutert? Ich kenne Windows seit Version 3.1 (nicht beruflich) und sogar ich bräuchte mehrere Stunden um die ganzen Einstellungen von Hand zu machen, die solche Programme schön auf ein paar Seiten ordnen. Das ist mir und auch vielen andern die Zeit einfach nicht wert. Wenn jemand ein paar Euro bezahlt, um sich etliche Stunden Arbeit zu ersparen, finde ich das durchaus als sehr sinnvoll.
Du kannst gerne der Meinung sein, dass das Programm sein Geld nicht wert ist (DAS ist Meinungssache). Es ist aber nicht richtig, zu behaupten das Programm wäre sinnnlos oder hätte keinen Nutzen. Für mich ist das beispielsweise eines der sinnvollsten Programme, auf meinem ganzen Rechner, weil es kaum ein anderes gibt, das mir in den letzten Jahren so viel Zeit erspart hat (zB weil ich nicht bei jedem Betriebssystemwechsel jede Einstellung wieder neu suchen musste).
mfg Verein gegen Betriebsblindheit
Ich hoffe wir haben den Fragesteller mit unserer Diskussion nicht zu sehr verschreckt.
Du lehnst dich da mit deiner Meinung(!) einfach zu weit aus dem Fenster (ich vermute die übliche professionelle Betriebsblindheit).
Ganz und garnicht! Hättest du mein letztes Posting aufmerksam gelesen, wüsstest du, dass ich mich mehr als eingehend mit der Thematik auseinandergesetzt und keinesfalls voreilige Schlüsse gezogen habe.
Aber du kannst doch nicht ernsthaft behaupten, dass irgendjemand, der das nicht beruflich macht (geschweige denn ein Laie) die dutzende von Einstellungen, die man mit einem solchen Programm in wenigen Minuten (oder sogar mit einem Klick) machen kann, von Hand ebenfalls in wenigen Minuten hinbekommt?
Aber sicher, wenn er die einmalig vorgenommenen entsprechenden Registryeinträge als *.reg-file exportiert hat. Btw, die meisten davon kennt und benötigt der "Laie" sowieso nicht.
Und du willst auch sicher nicht einem Laien raten nach ein paar Minuten Google Systemdienste abzuschalten oder mehrere Einträge in der Registry zu ändern, nur um die paar Euro für ein Programm zu sparen
Von den Systemdiensten sollte ein unbedarfter User tunlichst die Finger lassen, MS hat sich bei der Default-Dienstekonfiguration schon was gedacht. Bei einer heute üblichen CPU- und RAM-Ausstattung bringt das Abschalten von Services (außer vielleicht unnötigen Verdruss) rein garnichts.
Es geht mir nicht um ein paar Euros, sondern darum, ob solche Tools Sinn machen oder nicht.
Für mich ist das beispielsweise eines der sinnvollsten Programme, auf meinem ganzen Rechner, weil es kaum ein anderes gibt, das mir in den letzten Jahren so viel Zeit erspart hat (zB weil ich nicht bei jedem Betriebssystemwechsel jede Einstellung wieder neu suchen musste).
Das ist ebenfalls nur (d)eine Meinung. Mit Hilfe der weiter oben erwähnten *reg-files mache ich dir in 30 Sek. zig Einstellungen per Doppelklick.
mfg Verein gegen Betriebsblindheit
Soviel zum Thema toleranter Meinungsaustausch.
Belassen wir`s dabei.
Ich hoffe wir haben den Fragesteller mit unserer Diskussion nicht zu sehr verschreckt.
@Leinemann: Beachte diesen Disput einfach nicht und benutze ruhig weiterhin deine TuneUp Utilities. Schaden tun sie nix.
Du lehnst dich da mit deiner Meinung(!) einfach zu weit aus dem Fenster (ich vermute die übliche professionelle Betriebsblindheit).
Ganz und garnicht! Hättest du mein letztes Posting aufmerksam gelesen, wüsstest du, dass ich mich mehr als eingehend mit der Thematik auseinandergesetzt und keinesfalls voreilige Schlüsse gezogen habe.
Lieber Betriebsblinder!
Ich habe in meinem Fachgebiet sicher auch die ein oder andere Betriebsblindheit und finde es eigentlich gut, wenn man mal drauf hingewiesen wird. Deshalb kann ich mir auch eine weitere Antwort nicht verkneifen...
Du argumentierst ziemlich an mir vorbei und bestätigst mich damit. Genau das verstehe ich unter Betriebsblindheit: Wenn man sich so genau mit etwas auseinandersetzt, dass man sich nicht mehr richtig in Laien hineinversetzen kann.
Aber du kannst doch nicht ernsthaft behaupten, dass irgendjemand, der das nicht beruflich macht (geschweige denn ein Laie) die dutzende von Einstellungen, die man mit einem solchen Programm in wenigen Minuten (oder sogar mit einem Klick) machen kann, von Hand ebenfalls in wenigen Minuten hinbekommt?
Aber sicher, wenn er die einmalig vorgenommenen entsprechenden Registryeinträge als *.reg-file exportiert hat.
Welche vorgenommenen Einträge??? Es geht doch gerade darum dass der Durchschnittsuser oder gar ein Laie, diese Einträge ohne extra Programm wenn überhaupt nur mit extrem viel Mühe vornehmen kann! Oder sind Leute, die korrekte Registry Einträge per Hand vornehmen können für dich Laien? Dann reden wir natürlich komplett aneinenader vorbei...
Für mich ist das beispielsweise eines der sinnvollsten Programme, auf meinem ganzen Rechner, weil es kaum ein anderes gibt, das mir in den letzten Jahren so viel Zeit erspart hat (zB weil ich nicht bei jedem Betriebssystemwechsel jede Einstellung wieder neu suchen musste).
Das ist ebenfalls nur (d)eine Meinung.
Ganz genau! Weil nämlich bereits EINE Person die etwas nützlich findet, dieses zu einem nützlichen sinnvollen Ding macht. DU kannst aber nicht umgekehrt als einzelner behaupten, etwas sei nicht nützlich, nur weil DU es nicht brauchst. Das ist genauso als ob du behauptest DVD-Player wären sinnlos nur weil DU keinen brauchst, weil du alle Filme im Kino siehst.
Mit Hilfe der weiter oben erwähnten *reg-files mache ich dir in 30 Sek. zig Einstellungen per Doppelklick.
Siehe oben. Dass du das kannst habe ich nie bezweifelt. Zwischen unterschiedlichen Betriebssystemen werden die Einstellungen wohl auch nicht funktionieren - TuneUp aber schon.
mfg Verein gegen Betriebsblindheit
Soviel zum Thema toleranter Meinungsaustausch.
Belassen wir`s dabei.
Wir sind ja beide sachlich geblieben also absolut tolerant.
danke fürs verschieben! wäre für den netten Fragesteller wohl langsam ein klein wenig unübersichtlich geworden.
Merlin hat geschrieben:Nur so nebenbei erwähnt:
Zwischen unterschiedlichen Betriebssystemen werden die Einstellungen wohl auch nicht funktionieren
90% von ca. 50 *.reg-Dateien funktionieren von 2000 bis 7. Bei den restlichen muss höchstens mal ein Pfad angepasst werden.
Wieso gibt es nirgendwo Sammlungen von diesen reg Dateien zum download, wenn sie so praktisch und dazu noch extrem kompatibel sind? Ich habe schon oft nach der einfachen Änderung von Einstellungen gesucht, bin aber noch nie über sowas gestolpert... Das ist ja der Grund warum ich mir überhaupt solche Programme installiere, die zugegebenermassen auch jede Menge Tools erhalten, die man nicht braucht.
Wenn ich mir das so überlege... Kann es sein dass Tuning Programme unter der Oberfläche im Prinzip einfach nur eine Art Sammlung von genau solchen reg Dateien sind?